Atalanta

Komponistinnen Festival Berlin

Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche
23. bis 25.10.2026

Das Festival

  • Das Festival präsentiert Kammermusik von Komponistinnen aus verschiedenen Jahrhunderten, angefangen von der byzantinischen Komponistin Kassia über Musik des Barocks und der Romantik bis ins 20. und 21. Jahrhundert.
  • Konzertsaal
  • Drei Uraufführungen stehen im Mittelpunkt der ersten Festivalausgabe: Die Komponistinnen Jobina Tinnemans, Leonie Roessler und Rachel C. Walker wurden beauftragt, Werke für Harfe, Klavier und Sopran zu schreiben, die als Solo-Performances von Gunnhildur Einarsdóttir, Fidan Aghayeva-Edler und Nina Guo uraufgeführt werden und in Teilen experimentellen und improvisatorischen Charakter haben. Diese drei Konzerte werden 2027 als digitales Album bei Aghayeva-Edlers neu gegründetem Label Salomé Records veröffentlicht.
  • Ein eigenes Konzert wird der Musik von Berliner Komponistinnen der Moderne gewidmet, bei dem Werke von u.a. Ruth Schonthal, Charlotte Schlesinger und Ursula Mamlok zu hören sind. Mit Kyra Steckeweh und Samantha Ege (die als Musikwissenschaftlerin zu Schwarzen Komponistinnen in den USA forscht) sind darüber hinaus zwei Pianistinnen eingeladen, die sich schon lange für die Aufführung der Musik von Komponistinnen einsetzen. Mit beiden Künstlerinnen finden Gesprächskonzerte statt.
  • Salome records
  • Neben Konzerten der Berliner Ensembles OpusXX, LUX und FrauVonDa sind auch die Duos BarCa, Ducomble & Yoon, Felsberga & Eckhaut, Keyes & Oppelt, Duo Amabile sowie das Vokaltrio Trama Ensemble im Festivalprogramm vertreten. Diese sechs Ensembles wurden im Rahmen eines Open Calls mit ihren eigenen Konzertkonzepten für die Teilnahme am Festival ausgewählt. In zwei Lunchkonzerten präsentieren sie jeweils rund 20-minütige Programme und spannen dabei einen musikalischen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. OpusXX interpretiert barocke Werke, LUX:NM stellt zeitgenössische Musik in den Mittelpunkt. Claudia Van Hasselt alias FrauVonDa präsentiert einen Liederzyklus mit fünf Uraufführungen.Atalanta Jägerin Diese Werke stammen von fünf eigens für das Festival beauftragten Komponistinnen.
  • Atalanta als Jägerin und schnellste Läuferin der griechischen Mythologie sowie als Symbol für Mut, Freiheit und Rebellion, ist die Namensgeberin des Festivals. In einer Text-Musik-Performance von Mareike Hein (Schauspiel), Kathrin von Kieseritzky (Musik) und Teresa Reiber (Regie) wird Atalanta als mythologische Figur zur Projektionsfläche für Fragen nach Autonomie und Freiheit, Emanzipation und gesellschaftlicher Begrenzung von weiblicher künstlerischer Schaffenskraft.